Tourismus auf der Insel Madeira

Camara-De-Lobos-86204Madeira ist eine in Europa einzigartige Insel. Dies erkannten schon Winston Churchill oder die österreichische Kaiserin Sissi. Auf der vulkanischen Insel welche nur 55 Kilometer lang und 22 Kilometer breit ist findet man eine einzigartige Natur die von den steilen Kliffen über immergrüne Landschaften bis über 1900 Meter Höhe in bizarre Berglandschaften reicht. Das besondere Klima hat Madeira dem Golfstrom zu verdanken, welcher dafür sorgt, dass es auch in den Wintermonaten angenehm warm bleibt.

Der Tourismus auf Madeira steckt immer noch (und auch glücklicherweise) in den Kinderschuhen. Die einzige touristische Zone findet man westlich der Hauptstadt Funchal. In den anderen Gebieten gibt es zwar das eine oder andere Hotel, meistens findet man jedoch kleine familiäre Pensionen welche mit viel Liebe von ihren Besitzern geführt werden.

Die Einzigartigkeit der Insel ist nicht nur durch ihre vielfältige Fauna und das angenehme Klima definiert, es ist die bizarre Schönheit und der Gegensatz der Landschaften innerhalb weniger Kilometer welche auf die Besucher diese einzigartige Faszination ausmacht.

Zu den Highlights eines Urlaubs auf Madeira gehört sicherlich die abenteuerliche Korbschlittenfahrt. Eine etwa 5 Kilometer lange Rutschpartie vom Monte hinunter in die Hauptstadt Funchal. Man sitzt auf einer Art Sofa mit Kufen welches von den „Carreiros“, den Korbschlittenfahrern geschickt durch enge Gassen und kurvenreiche Straßen hinunter ins Tal befördert wird.

Ein Ausflug in den Norden zu den Lava Schwimmbädern steht in der Regel auch auf dem Programm jedes Touristen auf Madeira. Von der Hauptstadt Funchal geht die Fahrt etwa eine Stunde hoch in den Norden. Bei Porto Moniz entstanden schon vor Jahrtausenden natürliche Schwimmbecken, die sich bei Flut mit kristallklarem Wasser aus dem Atlantik füllen. Die Lava Pools sind nicht nur bei Touristen sehr beliebt, sie sind auch ein beliebtes Ausflugsziel für alle Einheimischen.

Madeira wird zwar langsam aber sicher für den Tourismus entdeckt, ist aber immer noch im Schatten der bekannteren europäischen Atlantik- und Mittelmeerinseln – und das ist auch gut so.